Städtisches Heimatmuseum
Das Museum im Überblick:
Die Sammlungen, deren Gründung auf das Jahr 1910 zurückgeht, sind in einem schlichten Barockpalais aus dem 18. Jahrhundert untergebracht.
Das Sammlungsprofil des Museums gliedert sich in zwei Schwerpunkte. Inhalte der stadtgeschichtlichen Abteilung sind Themen zur Siedlungs-, Kultur- und Wirtschaftsgeschichte. Hervorgehoben wird die Residenzzeit der Stadt von 1767 bis 1863, als Sitz der Herzöge von Anhalt-Bernburg.

Bemerkenswert sind die sogenannten "Kügelgenzimmer", Gedenkräume für den Hofmaler und Kammerherrn Wilhelm von Kügelgen (* 1802 … 1867). Mit Kügelgen ehrt die Stadt ihre wohl bedeutendste Bürgerpersönlichkeit des 19. Jahrhunderts. Seine Tagebuchaufzeichnungen, als "Jugenderinnerungen eines alten Mannes" veröffentlicht, sind heute ein Begriff in der deutschen Nationalliteratur. Mit seinen scharfsinnigen aber auch humorvollen Analysen des Gesellschaftslebens in einer kleinen Fürstenresidenz des 19. Jahrhunderts, hat Kügelgen in seinen Tagebuchaufzeichnungen und Briefen seiner Heimatstadt Ballenstedt ein literarisches Denkmal gesetzt.
 1997 wurde zum Thema "Arbeits- und Lebensweise der Bevölkerung des anhaltischen Unterharzes" die neugestaltete volkskundliche Dauerausstellung der Öffentlichkeit übergeben.
Ausstellungsthemen sind:
|
® |
Bäuerliche Wohnkultur im 19. Jh. |
|
® |
Schäfer und Hirten |
|
® |
Handwerksberufe |
|
® |
Geräte der Landwirtschaft des 19. und 20. Jh. |
Wechselnde Sonderausstellungen unterschiedlicher Thematik ergänzen das Kultur- und Bildungsangebot des Museums.
Öffnungszeiten:
| Dienstag - Freitag |
|
10.00 Uhr - 17.00 Uhr |
(von Mai - Oktober) |
| Samstag - Sonntag |
|
10.00 Uhr - 12.00 Uhr |
|
|
und |
14.00 Uhr - 17.00 Uhr |
|
| Dienstag - Freitag |
|
10.00 Uhr - 16.00 Uhr |
(von November - April) |
| Samstag - Sonntag |
|
10.00 Uhr - 12.00 Uhr |
|
|
und |
14.00 Uhr - 16.00 Uhr |
|
Führungen werden nach Voranmeldung angeboten.
|

|
Das Museum ist Teil des Projekts "Gemeinsam sind wir Anhalt". |
|