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Dieser Ort ist ausgezeichnet: Kultur Harz
 
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Der Schlosspark Ballenstedt ist Referenzstandort der:

Harzlich Willkommen in Ballenstedt - der Wiege Anhalts !


Landschaftlich reizvoll liegt Ballenstedt am nördlichen Rand des Harzes. Die Stadt kann auf eine beachtenswerte geschichtliche Vergangen-
heit zurückblicken. Namen wie Uta von Naumburg, Albrecht der Bär und Wilhelm von Kügelgen versprechen einen spannenden Besuch.
Mit dem majestätischen Schloss, das hoch über der Stadt zu den fernen Türmen Quedlinburgs und Halberstadts schaut, bietet der Ort einen Rück- und Einblick in die Geschichte des Landes Sachsen-Anhalt. Wechselnde Ausstellungen zeigen Künstler der Gegenwart und die verwinkelten Stübchen des Schlossturmes erinnern an das "Hexeneinmaleins". An der "Straße der Romanik" gelegen, lädt das Schloss mit seinem historischen Restaurant Klosterstuben zum Verweilen ein.

Spazieren Sie durch den von Peter Joseph Lenné 1858 konzipierten Schlosspark, staunen Sie über den speienden Lindwurm und die Wasserachse. Neben den im Stil italienischer Villengärten gehaltenen Wasserspielen gibt es seltene Bäume und Pflanzen sowie weite landschaftliche Partien zu sehen. Die Gartenkunst in Ballenstedt gehört zu den 40 historischen Parks und Gärten, die in das touristische Projekt "Gartenträume" aufgenommen wurden.

Am Fuße des Schlossberges finden Sie den Herzoglichen Marstall. Dieser Marstall wurde im Jahre 1810 im Auftrag von Fürst Alexius Friedrich errichtet. Nach langem Leerstand erfolgte unter strengen denkmalschutztechnischen Auflagen die Sanierung  des historischen Gebäudes und es wurde ihm durch u.a. durch die CAFETERIA wieder neues Leben eingehaucht.

Natürlich darf Wilhelm von Kügelgen nicht fehlen! Der von1833 bis 1867 in Ballenstedt lebende Kammerherr und Hofmaler wurde weltweit durch seine "Lebens- und Jugenderinnerungen eines alten Mannes" bekannt. Vorerst erwartet das Heimatmuseum Ihren Besuch, das diesem Künstler einen Raum gewidmet hat und Sie u.a. auch mit der Malerin Caroline Bardua und ihrer Schwester Wilhelmine bekannt macht.
In der romantischen Altstadt gelegen ist die "Fürstin Pauline-Bibliothek" ein Fundus für Leseratten. Die herzogliche Abteilung beherbergt Unikate aus vergangenen Zeiten.

Wenn der Abend kommt, haben Sie sicher Lust, das 1788 erbaute Schlosstheater zu besuchen, in dem schon Albert Lortzing und Franz Liszt gewirkt haben. Das Nordharzer Städtebundtheater bietet neben anderen Veranstaltern für jeden Geschmack etwas.

Selbstverständlich können Sie sich in Ballenstedt auch sportlich betätigen: Tennis oder Golf spielen, durch die herrlichen Wälder wandern, es mit Trap oder Skeet (Tontauben-Schießen) versuchen, Motocross fahren oder vom nahe gelegenen Verkehrslandeplatz in die Lüfte starten.
TI Ballenstedt, 13.6.07


 Tradition und Geschichte

Als Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Ballenstedt – Bode-Selke-Aue ist die Stadt Ballenstedt heute Verwaltungszentrum mit den Ortsteilen Badeborn, Opperode und Asmusstedt und den Gemeinden Ditfurt, Hausneindorf, Hedersleben, Heteborn, Radisleben und Wedderstedt.

AlleeEin Bummel durch Ballenstedt ist gleichzeitig auch ein Gang in die wechselvolle Geschichte. Der Ort verdankt seine Gründung einem thüringischen Edelmann namens Ballo, der die Siedlung 531 anlegte. Im Zusammenhang mit dem Grafen Esico von Ballenstedt findet sie erstmals im Jahre 1030 eine urkundliche Erwähnung. Im 11. Jahrhundert befand sich auf dem Schlossberg ein Kollegiatsstift und Benediktinerkloster (bis 1525). Die Grafen von Ballenstedt, auch als Askanier bekannt, sind die Ahnherrn des anhaltischen Fürstenhauses und somit in die Geschichte eingegangen. Zu den bedeutend-sten Askaniern zählt der große Markgraf Albrecht der Bär (1100 – 1170).

1543 erhielt die Stadt von Fürst Wolfgang von Anhalt das Stadtrecht verliehen. Mit der Erhebung Ballenstedts zur Residenz durch Fürst Friedrich Albrecht (1735 – 1796) folgte eine Zeit politischer Aufwertung und wirtschaftlicher Blüte.

Dank der Förderung von Kunst und Kultur durch das Fürstenhaus entwickelte sich die Residenzstadt zu einem kulturellen Mittelpunkt in Anhalt.

Die heutigen Musiktraditionen gehen auf die 1765 gegründete Hofkapelle zurück, deren bekanntestes Mitglied der Hoforganist Carl Christian Agthe war. 1788 wurde das älteste Theater in Sachsen–Anhalt eröffnet, das regionale Bedeutung erlangte. So dirigierte 1846 Albert Lortzing seine romantische Märchenoper „Undine“. Unter Leitung von Franz Liszt wurde das dritte Anhalt–Bernburgische Musikfest 1852 durchgeführt. 

Die Stadt Ballenstedt, die Wiege Anhalts, pflegt ihr kulturelles Erbe. Schlosstheater, Museum, das Schloss mit wechselnden Ausstellungen, die Präsentation „Die frühen Askanier“ und die „Fürstin Pauline Bibliothek“ mit herzoglicher Sammlung bieten den Gästen ein breites Spektrum.

In der Obhut der Deutschen Stiftung Denkmalschutz wird die Errichtung der treuhänderischen
Stiftung Schloss Ballenstedt zur Erhaltung und Förderung des Schlossensembles Ballenstedt geplant.
Haben auch Sie Interesse sich für Ballenstedt zu engagieren?

Unsere Stadt braucht Ihre Unterstützung und verlangt gerade Ihre Initiative!

 



 
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